
Bergwerke um Warmensteinach
Die 697 m hohe „Helle Glocke“ zwischen dem Löchleinstal und dem Steinachtal war seit dem Mittelalter der Ort mehrerer Bergwerke. Heute erinnern noch einzelne Stollenreste, die teilweise als Keller genutzt wurden, an diese Zeit des Bergbaus. Einer dieser Stollen soll den Berg durchschnitten haben und an dieser Stelle wieder an die Oberfläche gekommen sein. Auch am gegenüberliegenden Eisenberg waren mehrere Bergwerke in Betrieb.

Abbau von Eisenerz um 1600
Aus diesem Stolleneingang kam sehr viel Grubenwasser, das sich im felsigen Gestein (Phyllitschiefer) sammelte und bis zur Einrichtung der gemeindlichen Wasserleitung im Jahr 1960 als Trinkwasser für die benachbarten Häuser in Grenzhammer genutzt wurde.
Hier befinden wir uns vor einem Biotopstollen, in dem Feuersalamander und andere Amphibien leben. Die geschützten Feuersalamander können hier in Ruhe ihre Larven gebären und werden nicht gefährdet.

Das Natursteingewölbe dieses Stolleneingangs mit seinen tiefen Spalten eignet sich gut als Winterquartier für artgeschützte Fledermäuse wie das große Mausohr, die Bartfledermaus oder die Wasserfledermaus.

Kleine Bartfledermaus

